Das Brandschutzbuch

Das Sprichwort „Wer schreibt der bleibt“ ist nicht so weit hergeholt. Es mag aufwendig sein, alles zum Thema Brandschutz zu dokumentieren, aber es hilft auch sich rechtlich abzusichern. Der Brandschutz im Betrieb ist ein sehr wichtiges, aber leider oft vernachlässigtes Thema.

Was ist das Brandschutzbuch?

Das Brandschutzbuch ist ein gebundenes, nicht veränderbares Buch. Es genügt, wenn man quasi ein „Schulheft“ kauft und dort alles handschriftlich dokumentiert. Wichtig ist nur, dass nachträglich nichts mehr verändert werden darf. Man soll auch sehen, wenn zB. Seiten herausgerissen wurden usw.

Es ist auch möglich, ein digitales Brandschutzbuch zu führen

Muss jeder Betrieb ein Brandschutzbuch führen?

Ja!

Lt. TRVB O 119 > Betrieblicher Brandschutz > Organisation > Punkt 4.6 muss im Rahmen der betrieblichen Eigenkontrolle der Brandschutzbeauftragte ein Brandschutzbuch führen. Er ist somit verpflichtet.

Inhalt des Brandschutzbuches

  • Eigenkontrollen (wer, wann, wo)
  • Schulungen (Inhalt, wann)
  • Behördliche Überprüfungen (wann, gab es Mängel)
  • Begehungen
  • Mängelprotokolle (welche Mängel wurden gefunden)
  • Maßnahmen (welche Maßnahmen wurden getroffen, wann und von wem beseitigt)
  • Beinahebrände (Ursachen und getroffene Maßnahmen zur Vermeidung)
  • Revisionen (etwaige Mängel beheben und Berichte prüfen)

Es ist oft besser, wenn mehr eingetragen wird, als zu wenig. Das mag jetzt aufwendig, mühsam und zeitraubend wirken, dennoch sollte dem Brandschutzbuch ein hoher Stellenwert zugeordnet werden.

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