Gesundheitsüberwachung

Die Gesamte Rechtsvorschrift für die Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz wird im BGBl. II Nr. 27/1997 geregelt.

Arbeitgeber haben dafür zu sorgen, dass Arbeitnehmer gut geschützt durch den Arbeitsalltag kommen (Pflichten des Arbeitgebers). Ebenso haben Arbeitnehmer auch Pflichten, sich in bestimmten Bereichen und für bestimmte Tätigkeiten auch regelmäßig untersuchen und somit den Gesundheitszustand ermitteln zu lassen. Die Kosten für diese berufsbezogenen Untersuchungen und den gesamten Prozess der Gesundheitsüberwachung muss der Arbeitgeber übernehmen (Bei einigen dieser Untersuchungskosten kann jedoch der Arbeitgeber bei seiner zuständigen Unfallversicherung einen Kostenersatz beantragen).

Eignungs- und Folgeuntersuchungen

Arbeitnehmer dürfen nur nach Durchführung von Eignungsuntersuchungen (vor Aufnahme der Tätigkeit) und Folgeuntersuchungen in folgenden Fällen beschäftigt werden bei…

  • häufiger und länger andauernden Verwendung von Atemschutzgeräten
  • Gasrettungsdienste
  • Gefahr einer Berufskrankheit
  • Tätigkeiten in Räumen in denen die Sauerstoffkonzentration zum Zweck der Brandvermeidung herabgesetzt ist
  • Tätigkeiten, wo durch Hitze der Organismus besonders belastet wird

Die Intervalle der ärztlichen Untersuchungen (die Gesundheitsüberwachung) finden Sie in Anlage 1.

Eine Zusammenfassung de Richtlinien zur Durchführung der ärztlichen Untersuchungen finden Sie in Anlage 2.

Untersuchungspflicht – Ermittlung und Beurteilung

Bestehende Gefahren für die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer sind durch den Arbeitgeber (oder Präventivfachkräfte) zu ermitteln. Hierzu zählen auch die Ermittlung und Beurteilung von Gefahren bei der Verwendung/Einwirkung von Arbeitsstoffen.

Diese Maßnahmen sind im SiGe-Dokument schriftlich festzuhalten.

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